Was muss ich beim Newsletter-Versand beachten?

Newsletter-Marketing ist ein mächtiges – und immer noch – von vielen unterschätztes Tool zur Kunden- und Auftragsgewinnung. Selbst im Online-Shop-Bereich verschenken viele Unternehmen hier immer noch enormes Potenzial. Und dass, obwohl viele bereits die E-Mail-Adressen ihrer Kunden sammeln. Um den Einstieg ins Newsletter-Marketing zu erleichtern, habe ich hier die wichtigsten Tipps zusammen gestellt.

 

Beachten Sie die rechtliche Rahmenbedingungen

Was den Umgang mit personenbezogenen Daten und die Verwendung dieser angeht, gibt der Gesetzgeber klare Richtlinien vor. Daran sollte man sich zwingend halten. Zum Einen bedeutet das, dass man nur Daten verwenden darf, zu deren Verwendung die Person ausdrücklich zugestimmt hat. Dies gilt auch für eine Weitergabe an Dritte. Außerdem muss der Nutzer auch explizit zustimmen, dass er elektronisch informiert werden möchte. Hier hat sich das Double-Opt-in-Verfahren als Standard bewährt.

 

Bieten Sie ihren Abonnenten einen Mehrwert

Viele sehen in einem Newsletter ein digitales Verkaufsprospekt. Genau das sollte er im besten Fall aber nicht sein! Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert bieten, sind wesentlich erfolgsversprechender und nachhaltiger als Newsletter, die nur eine plumpe Produktpräsentation sind.

 

Pflegen Sie Ihre Daten

Die Datenqualität ist ein zentraler Erfolgsfaktor Ihrer E-Mail-Marketing-Aktivitäten. Je mehr Daten und je bessere Daten Sie haben, desto mehr Personen erreichen Sie. Ist die Datenqualität zu schlecht, haben Sie einen hohe Bounce-Rate und ein Teil Ihrer Aktion verpufft ungelesen. Wenn Sie Ihren Datenumfang erweitern und weitere Felder wie z.B. Name, Vorname, Geschlecht oder Alter erheben, können Sie Ihre Aktionen noch gezielter steuern. Personalisierte Newsletter haben erwartungsgemäß eine höhere Erfolgsquote als unpersonalisierte:

Newsletter-Personalisierung als Erfolgsfaktor (Teil 1)

Finden Sie Ihren Rhythmus

Was der ideale Turnus für einen regelmäßigen Newsletter ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Einerseits sollten Sie Ihre Leser nicht überreizen, in dem Sie ständig neue Infos schicken. Anderseits müssen Sie auch in der Lage sein, immer genügend interessante Inhalte zu erstellen. Was anfangs noch relativ leicht erscheint, wird mit zunehmender Dauer schwieriger. Viele unterschätzen, wie aufwändig es ist, guten Content zu erstellen. Den optimalen Mittelweg muss jeder für sich selbst finden.

 

Wollen Sie zu Beginn nicht zu viel

Sie wollen erst starten, wenn Sie ein perfekt ausgefeiltes Newsletter-Template haben und auch in der Lage sind, Ihren Newsletter nach Anrede und User-Vorlieben zu personalisieren? Vergessen Sie es! Dann können Sie es gleich sein lassen. Definieren Sie für sich einen gewissen Standard, den Sie erreichen möchten und vor allem auch zeitnah erreichen können. Übertreiben Sie es aber nicht. Bauen Sie sich lieber Ihren Newsletter-Empfänger-Stamm nach und nach auf und sammeln Sie erste Erfahrungen. Darauf können Sie dann aufbauen und kontinuierlich weiter optimieren.

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